Wiener Sehenswürdigkeiten

Gallerie An der Donau

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Mit der Donau, die von Nordwest nach Ost quer durch Wien fließt, verbinden die WienerInnen vieles. Nicht nur dass der Nordosten Wiens mit einigen Brücken über die Donau mit dem erheblich größeren Teil des anderen Wiens verbunden wird, sondern auch mit dem Begriff "Transdanubien", der sich aus der Römerzeit ableitet. Die Römer hatten mit der Stadt Vindobona eine der nördlichsten Befestigungsanlagen des römischen Reiches am Ufer der Donau errichtet. In Transdanubien waren die Feinde, die Germanen, und hier war die Donau eine ideale natürliche Grenze zu den Völkern des Nordens.

Zu dieser Zeit hatte die Donau viele verzweigte Arme, die heute sehr willkommene Badegelegenheiten rund um Wien bieten. Mit der Regulierung der Donau wurde zum 1.Mal im Jahr 1870 begonnen. Da der Hochwasserschutz aber nicht ausreichend war, wurde im Jahr 1972 das 2.Mal eine Regulierung vorgenommen, wobei die "Neue Donau" entstand. Da es sich um ein stehendes Gewässer handelt, das nur bei Hochwasser geflutet wird, entstanden an den Ufern viele unterschiedliche Bereiche, die einerseits sportliche Möglichkeiten, andererseits viel Erholung und Ruhe aber auch Unterhaltsames durch Restaurants und Bars bieten.

Mit dem Walzer "An der schönen blauen Donau" von Johann Strauß wird der Fluss zum ersten Mal mit Musik in Verbindung gebracht. Rainhard Fendrich hat mit seinem Lied "Strada del Sole" dem Wiener Gänsehäufel (größtes Strandbad Wiens) ein Denkmal gesetzt. Diese Freibad liegt zwar nicht am heutigen Donaufluss, sondern am größten ehemaligen Nebenarm, der "Alten Donau". Ganz viel Musik an der Donau gibt es regelmäßig im Juni, wo das Donauinselfest, das größte Free Open Air Europas unterschiedlichste Musikinterpreten zum Nulltarif bietet.