Wiener Sehenswürdigkeiten
12.06. 2014
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Donauradweg

Bereits 30 Jahre gibt es diesen herrlichen Radweg, der natürlich auch durch Wien führt. Schon kurz nach dem Ursprung der Donau in Deutschland, weiter von West nach Ost durch Österreich und weiter flußabwärts durch Ungarn und Serbien bis an die Grenze Bulgariens gibt es ihn. In Bulgarien ist er allerdings nur teilweise vorhanden. Für viele Touristen beginnt der "Klassiker aller Radwege" in Passau und endet in Wien. In diesem Abschnitt ist der Donauradweg großteils bestens ausgebaut und auch die Einkehr- und Übernachtungsmöglichkeiten sind zahlreich. Beliebt ist er vor allem deshalb, weil er kaum über befahrenen Autostraßen führt und landschaftlich und kulturell eine Menge bietet.

Alternativer Radweg über die Donauinsel in Wien
Alternativer Radweg über die Donauinsel in Wien

Fast immer wird der Donauradweg flussabwärts genommen und die meisten Radtouristen starten in Passau, Linz oder Melk. Entlang dieser Strecke gibt es viele Sehenswürdigkeiten und dazwischen viel Zeit zu einer gemütlichen Erholung nach einem langen Strampeltag. An der Strecke findet man eine Unzahl von Pensionen, Hotels und Restaurants, die u.a. auch für das sichere Einstellen der Drahtesel vorsorgen. In den Weinorten Weißenkirchen, Spitz, Dürnstein oder Langenlois einzukehren, auszuruhen und mit der Seele zu baumeln, ist schon etwas besonderes. Wenn man die Egon Schiele Geburtsstadt Tulln hinter sich hat, ist es bis Wien nicht mehr weit und vielleicht freut sich der eine oder andere bereits darauf eine Tretpause einzulegen. Nur noch an Klosterneuburg und dem Leopoldsberg rechts und dem Bisamberg links vorbei und man befindet sich bereits auf Wiener Stadtgebiet. Hier wird der Radweg auf der rechten Seite der Donaus auch Treppelweg genannt.

Im Norden Wiens bei Nussdorf spaltet sich dann der künstlich angelegte Donaukanal von der Donau ab und hier nehmen die meisten touristischen Radfahrer den Weg entland des Donaukanals.Dieser führt entlang des rectehn oder linken Donaukanalufers bis ins Zentrum, und noch darüber hinaus.

Die andere Alternative wäre, weiter entlang der Donau, auf dem Treppelweg zu bleiben und je nach Lust und Laune auf eine Besichtigung Wiens, später abzuzweigen. Einen sehr feundlichen Eindruck gewinnt man, wenn man auf dem Treppelweg bis zur Reichsbrücke bleibt und anschließend die Lasallestraße ins Zentrum nimmt.

Das Bild zeigt das dem Treppelweg gegenüber liegende Donauufer. Du kannst ja anstatt des Treppelweges den ebenso herrlichen Weg über die Donauinsel bis zur Reichsbrücke nehmen. Dazu kannst du bereits beim Donaukraftwerk in Stockerau mit em Fahrrad auf die andere Seite der Donau wechseln. Von diesem linken Donauufer hast du nach Passieren der "Wiener Pforte" einen noch prächtigeren Blick auf Wien.

Ich wünsche die/euch viel Vergnügen, wenn ihr eine solche Tour plant.

 

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